Privatpraxis für Psychotherapie in Kitzingen

M.Sc. Ilona an Voort
Approbierte Psychologische Psychotherapeutin
Verhaltenstherapie (VT)
Mitglied der Psychotherapeutenkammer Bayern

„Veränderung geschieht leise – oft beginnt sie mit einem einzigen ehrlichen Gespräch.“

Ilona an Voort in ihrer Praxis für Psychotherapie in Kitzingen

Meine Haltung

Ich gehe gemeinsam mit Ihnen Schritt für Schritt.

Eine wertschätzende, offene und vertrauensvolle Atmosphäre ist mir in der therapeutischen Zusammenarbeit besonders wichtig. Ich möchte nicht nur verstehen, was Sie belastet, sondern auch entdecken, was Sie stärkt – Ihre Ressourcen, Werte, Wünsche und Ziele. Therapie verstehe ich als gemeinsame Arbeit auf Augenhöhe. Sie entscheiden über Richtung und Tempo. Ich begleite Sie fachkundig und mit echtem Interesse, gebe ehrliches Feedback und arbeite transparent.

Mein Ziel ist es, Sie nicht nur bei der Linderung von Symptomen zu unterstützen, sondern Ihnen zu helfen, mehr Lebensfreude und innere Freiheit zu gewinnen – und sich selbst und Ihrem Leben mit mehr Wohlwollen und Akzeptanz zu begegnen. Ich freue mich darauf, Sie auf diesem Weg ein Stück begleiten zu dürfen.

Ich habe Psychologie studiert und meinen akademischen Abschluss als Master of Science erworben. Im Anschluss habe ich die staatliche Approbationsprüfung im Richtlinienverfahren Verhaltenstherapie erfolgreich abgelegt. Damit verfüge ich über eine umfassende und fundierte Ausbildung in der modernen Psychotherapie. Ich bin berechtigt, mit privaten Krankenversicherungen und Beihilfestellen abzurechnen, ebenso behandle ich Selbstzahler*innen. 

Ilona an Voort in ihrer Praxis für Psychotherapie in Kitzingen

Therapieangebot

Nachfolgend können Sie sich über mein Therapieangebot informieren. Gerne können Sie mir bei Fragen auch eine Email an die angegebene Emailadresse schicken.

Bitte beachten!

Ich biete psychotherapeutische Leistungen derzeit nur für Privatversicherte, Beihilfe-Berechtigte und Selbstzahlende an. Die Abrechnung erfolgt nach der gültigen Gebührenordnung für PsychotherapeutInnen (GOP). 

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Einzeltherapie

Jeder Mensch bringt seine ganz eigene Geschichte, individuellen Erfahrungen und persönlichen Bedürfnisse mit in die Therapie. Daher kombiniere ich die Verhaltenstherapie gezielt mit Elementen aus der Schematherapie, achtsamkeitsbasierten Ansätzen sowie hypnotherapeutischen Methoden.

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Gruppentherapie

In meinen Gruppentherapie-Angeboten biete ich Ihnen einen geschützten Raum, in dem Sie sich mit anderen Menschen austauschen, neue Strategien erproben und gemeinsam wachsen können.

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Paartherapie

Ich begleite Paare dabei, ihre Kommunikation zu verbessern, Konflikte zu lösen und ein tieferes Verständnis füreinander zu entwickeln. In einem geschützten Rahmen unterstütze ich Sie, Ihre Beziehung zu stärken und neue gemeinsame Wege zu finden.

Aktuelles

Fortbildungen sind für Psychotherapeutinnen von zentraler Bedeutung. Unser Arbeitsfeld entwickelt sich kontinuierlich weiter – neue Forschungsergebnisse, verfeinerte Behandlungsmethoden und innovative Zugänge erweitern fortlaufend unser Verständnis psychischer Prozesse. Für mich ist es essenziell, stets nach den neuesten Erkenntnissen der Psychotherapie zu arbeiten und gut informiert zu sein, um meinen Patient:innen eine Behandlung auf dem aktuellen wissenschaftlichen Stand bieten zu können. Kontinuierliche Weiterbildung ist daher ein fester Bestandteil meiner beruflichen Haltung.

Vom 21.11.25 bis zum 23.11.25  hatte ich die Möglichkeit, drei Tage lang an einer intensiven Fortbildung zum Thema Brainspotting bei Gerhard Wolfrum teilzunehmen. Nun kann ich meinen Patient:innen eine weitere traumatherapeutische Methode anbieten – ergänzend zu NET (Narrative Expositionstherapie)EMDR und IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy). Brainspotting eignet sich insbesondere für Menschen mit traumatischen Erfahrungen, starken emotionalen Blockaden, psychosomatischen Beschwerden oder Situationen, in denen klassische verbale Verfahren nicht ausreichend greifen. Die Methode ermöglicht den Zugang zu tiefen neurobiologischen Prozessen, indem sie das visuelle Fixieren sogenannter „Brainspots“ nutzt – Punkte im Blickfeld, die mit belastenden Gefühlen oder Körperreaktionen verknüpft sind. Dadurch können innere Prozesse gelöst und verarbeitet werden, ohne dass das Trauma im Detail verbalisiert werden muss.

Am 24.09.2025 habe ich an einem Feierabend-Seminar zum Thema „Einführung in die ressourcenfokussierte Traumaanamnese (RFTA)“ bei Steffen Bambach teilgenommen. Besonders inspiriert hat mich dabei, wie kraftvoll und stabilisierend eine wirklich ressourcenorientierte Herangehensweise an die Lebensgeschichte sein kann. Ich arbeite sehr gerne mit der Lebenslinie, die ich häufig plastisch am Boden gestalte – mit Fotos, Gegenständen oder kleinen Symbolen, die die Patient:innen gerne mitbringen können. Durch die Fortbildung habe ich wertvolle Impulse erhalten, diese Arbeit noch ressourcenfokussierter, achtsamer und stabilisierender zu gestalten. Für die Arbeit mit der Lebenslinie eignen sich Doppelstunden besonders gut, da sie mehr Raum für Tiefe und Reflexion bieten. Allerdings ist es wichtig, zuvor bei der Krankenkasse oder der Beihilfestelle nachzufragen, ob diese längeren Sitzungen übernommen werden.

Am 26.11.2025 habe ich an einer Online-Fortbildung zum Thema „Couple Therapy and imRs“ teilgenommen. Matias Valente, ein international anerkannter Schematherapeut, hat dabei anschaulich gezeigt, wie traumatherapeutische Interventionen und bindungsorientierte Paararbeit ineinandergreifen können. Besonders im Fokus stand die Frage, wie Paare einander helfen können, alte Verletzungen im sicheren Rahmen der Beziehung zu heilen und neue, korrigierende emotionale Erfahrungen zu machen. Die Arbeit ergänzt das Verfahren IRRT um das Element der Paartherapie. IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy) spielt in meiner Arbeit eine wichtige Rolle. In dieser Methode wird mit bildhaften Erinnerungen gearbeitet: Belastende Szenen aus der Vergangenheit werden zunächst aktiviert, um sie anschließend in mehreren Schritten zu verändern – zum Beispiel indem das „Erwachsenen-Ich“ schützend eingreift, Grenzen setzt oder der jüngeren Version der Person gibt, was sie damals gebraucht hätte. Dadurch entsteht eine tiefe emotionale Neubewertung der Erfahrung, die Entlastung und Stabilisierung ermöglicht.

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